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Faltenunterspritzung mit Botox in Stuttgart

Fakten zur Faltenunterspritzung mit Botox

Behandlungsdauer:Abhängig vom Behandlungsumfang nur wenige Minuten
Klinikaufenthalt:Aufenthalt in der Klinik für die Dauer der ambulanten Behandlung
Nachbehandlung:je nach Wunsch
Sport:ab dem Tag nach der Behandlung wieder möglich
Gesellschaftsfähig:Abhängig von möglichen Schwellungen und Rötungen unmittelbar nach der ambulanten Behandlung
Wirkungsdauer von Botox:Rund 4 bis 9 Monate
Kosten:Ab 250 Euro pro Behandlungsareal

Die Anwendung von Botox ist keine Erfindung unserer Zeit. Bereits 1990 veröffentlichten Jean und Alastair Carruthers eine erste Publikation über die Wirkung von Botulinumtoxin in der kosmetischen Medizin. Anlass war eine Patientin, die bei einer Behandlung von Lidkrämpfen mit Botulinumtoxin A eine gleichzeitige Verbesserung ihrer Zornesfalten festgestellt hatte. Der Professor für Dermatologie und die Augenärztin folgerten daraus, dass Botox die Ursache für die Entspannung der mimischen Muskulatur ist. Das von verschiedenen Bakterien gebildete Botulinumtoxin wird in aufwändigen Reinigungsschritten isoliert und zu einer Trockensubstanz verarbeitet. Erst vor der Anwendung wird sie mit einer Kochsalzlösung und einer individuellen Konzentration zu einem Serum vermischt.

FAQ zum Thema Faltenunterspritzung mit Botox


Botulinumtoxin ist ein für Menschen giftiges Stoffwechselprodukt des Bakteriums Clostridium botulinum. Meistens wird es einfach nur Botox genannt, wobei es sich nicht um eine Abkürzung, sondern um einen der bekanntesten Handelsnamen, nämlich Botox, handelt. Als Nervengift hemmt es die Reizübertragung zu den Muskeln mit der Folge, dass die Muskelaktivität vorübergehend gelähmt ist. In der ästhetischen Medizin dient Botulinumtoxin hauptsächlich der Prävention und Behandlung von Fältchen und Falten.

Botox eignet sich für die Faltenprävention und für die Reduzierung von Mimikfalten. Das gilt insbesondere für Zornesfalten und für quere Stirnfalten. Nach unten zeigende Mundwinkel können angehoben und die Fältchenbildung um die Lippen sowie zwischen Mund und Nase reduziert werden. Auch Krähenfüße am äußeren Rand der Augen sowie Falten in der Halsregion, am Kinn sowie am Dekolleté können mit Botox behandelt werden.

Die Behandlung beginnt mit einem Beratungsgespräch, in dem der Behandlungsablauf besprochen und über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt wird. Wichtig ist, dass Patienten den behandelnden Arzt über die regelmäßige Einnahme von Medikamenten informieren und darüber, ob Vorerkrankungen vorliegen. Das ist deshalb wichtig, weil manche Medikamente in Wechselwirkung mit Botox treten, wodurch sich die Wirkung verstärken oder abschwächen kann. Dann wird die individuelle Therapie geplant, die sich an den Wünschen des/der Patienten/in und an den tatsächlichen Möglichkeiten orientiert. 

Für die eigentliche Behandlung werden feinste Injektionsnadeln verwendet. Außerdem wird Botulinumtoxin nur in kleinsten Mengen injiziert. Deshalb kann auf eine Betäubung verzichtet werden. Bei großer Schmerzempfindlichkeit wird eine Salbe aufgetragen, die ein örtliches Betäubungsmittel enthält, sodass der Einstich kaum spürbar ist. Botox wird in die Muskeln der angezeichneten Stellen injiziert, wodurch eine muskelentspannende Wirkung eintritt. Regelmäßig sind es 5 bis 20 Einstiche, sodass die Behandlung nur wenige Minuten dauert.

Botulinumtoxin hat die Fähigkeit, die Erregungsüberleitung von den Nerven auf die Muskeln zu hemmen. Diese Blockade führt zu einer vorrübergehenden Lähmung im Muskel, die verbunden ist mit einer reversiblen Schwächung der betroffenen Muskeln. Das bedeutet, dass die Aktivität der Muskeln während der Wirkdauer von Botox auf Eis gelegt ist. Eine erste sichtbare Veränderung tritt nach 24 bis 72 Stunden ein, wobei die maximale Wirkung nach 10 bis 14 Tagen erreicht wird. Nach 4 bis 6 Monaten regenerieren sich die Nervenendungen sowie die angrenzende Muskulatur nahezu vollständig.

Der behandelnde Arzt wird sich vor der Behandlung mit der Anatomie des Gesichts des/der Patienten/in befassen und das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Falten sowie zwischen Anspannung und Entspannung beobachten. Auf der Grundlage dieser Diagnose wird ein Behandlungsplan erstellt, bei dem auch die Dosis festgelegt wird. Außerdem kommt der Arzt seiner ärztlichen Aufklärungspflicht nach, indem er über mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Behandlung aufklärt. Außerdem unterschreibt der/die Patient/in vorab eine Einverständniserklärung.

Sonnenbaden, in die Sauna gehen oder ein Solariumbesuch sind für mindestens zwei Tage tabu. In den auf die Behandlung folgenden vier Stunden verteilt sich das Botox noch. Deshalb ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben, möglichst aufrecht zu gehen und sich nicht hinzulegen.

Nach 3 bis 5 Tagen sind die ersten Ergebnisse sichtbar, wobei sich die volle Wirkung von Botulinumtoxin erst nach 10 bis 14 Tagen entfaltet. Das ästhetische Optimum wird nach sechs Wochen erreicht. So lange braucht die Haut, um sich vollständig zu regenerieren. Nach vier bis neun Monaten lässt die Wirkung nach. Die Behandlung mit Botox ist nicht limitiert und kann beliebig oft wiederholt werden.

Bei einer Faltenunterspritzung mit Botox handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, der mit geringen Risiken verbunden ist. Aufgrund der minimalen Mengen an Botox, die bei der Behandlung injiziert werden, besteht keine Vergiftungsgefahr. Riskant ist der Eingriff erst, wenn er nicht von einem qualifizierten Facharzt ausgeführt wird. Insoweit ist von sogenannten Botox-Partys abzuraten.

Im Allgemeinen wird eine Behandlung mit Botulinumtoxin sehr gut vertragen. Lediglich an den Einstichstellen können ein leichter Druckschmerz und leichte Rötungen auftreten. Vereinzelt kann es zu Blutergüssen und Schwellungen kommen, die im Normalfall nur wenige Stunden anhalten. Es ist nicht auszuschließen, dass Entzündungen und allergische Reaktionen in Bezug auf die Inhaltsstoffe auftreten, die jedoch sehr selten sind.

Es gibt einige Risikogruppen, die auf eine Behandlung mit Botulinumtoxin verzichten sollten. Dazu gehören Patienten, die regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnehmen, zum Beispiel Marcumar oder Aspirin. Bestimmte Vorerkrankungen wie akute Entzündungen der Haut, Blutgerinnungsstörungen sowie ganz seltene Muskelerkrankungen schließen eine Botox-Behandlung aus. Außerdem sollte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit keine Behandlung mit Botox erfolgen.

Selbst wenn sich der/die Patient/in bereits für eine Behandlung mit Botox entschieden hat, ist der Arzt verpflichtet, über andere Behandlungsmethoden und Alternativen zu Botox zu informieren. Alternativen zu Botox sind Faltenunterspritzungen mit einem Filler, zum Beispiel mit Hyaluronsäure oder Eigenfett. Eine Verbesserung des Hautbildes kann über eine chemische Abtragung der Haut mit einem Peeling oder durch Abtragen der oberen Hautschicht durch eine Laserbehandlung erzielt werden. Weitere Alternativen sind das Microneedling sowie operative Eingriffe, bei denen kleine Implantate eingebracht werden.

Eine Botox-Behandlung ist eine ärztliche Tätigkeit, die ausschließlich von einem Arzt durchgeführt werden darf. Zwingende Voraussetzung ist die ärztliche Informationspflicht, die ein Beratungsgespräch über Risiken und Komplikationen sowie eine schriftliche Einverständniserklärung des Patienten einschließt.

Auch die Kaumuskulatur kann mit Botulinumtoxin behandelt werden, was bei Patienten, die knirschen zu einer deutlichen Entspannung der Muskulaur führt. Als ästhetischer Nebeneffekt wird dieser Muskel schmäler und das Gesicht dadurch schlanker.

Da es sich bei einer Botox-Behandlung um einen ästhetischen Eingriff handelt, werden die Behandlungskosten nicht von der Krankenversicherung übernommen, sondern müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Höhe der Kosten ist abhängig vom Umfang der Behandlung und von der behandelten Region und liegt bei ungefähr 250 Euro pro Behandlungsareal.

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