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Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie · Spezialistin für operative Lipödem-Behandlung · Klinik auf der Karlshöhe Stuttgart
Dr. med. univ. Heike Traintinger ist Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Seit November 2022 ist sie an der Klinik auf der Karlshöhe in Stuttgart tätig. Ihr Behandlungsschwerpunkt ist die Liposuktion bei Lipödem. Darüber hinaus führt sie Körperstraffungen nach massivem Gewichtsverlust, intimchirurgische Eingriffe sowie Eingriffe der rekonstruktiven Chirurgie und Handchirurgie durch.
Schon während ihres Studiums der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien, wo sie auch promovierte, war für Dr. med. univ. Heike Traintinger klar, dass ihr beruflicher Weg in die Plastische Chirurgie führen würde. Ihre Facharztausbildung begann sie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg, zunächst als Turnusärztin mit Stationen unter anderem in der Unfallchirurgie, der Allgemeinchirurgie und der Inneren Medizin, später als Assistenzärztin an der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.
Ende 2015 wechselte sie an das Marienhospital Stuttgart, wo sie ihre Facharztausbildung bis 2022 in der Klinik für Hand-, Mikro- und rekonstruktive Brustchirurgie sowie in der Plastischen Gesichtschirurgie fortsetzte und ihre Expertise weiter ausbaute.
In dieser Zeit nahm sie sich eine Familienpause, in der sie ihre zwei Söhne bekam. Seit November 2022 ist sie als Fachärztin bei an der Klinik auf der Karlshöhe in Stuttgart tätig und dort wieder voll für ihre Patientinnen und Patienten da.
Die Leidenschaft von Dr. med. univ. Heike Traintinger gilt sowohl der ästhetischen als auch der rekonstruktiven Chirurgie. Besonders geprägt haben sie ihre Erfahrungen in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit massivem Gewichtsverlust, bei denen sie Straffungsoperationen im Brust-, Bauch-, Oberarm- und Oberschenkelbereich durchführt. Intensiv beschäftigt hat sie sich zudem mit formkorrigierenden Eingriffen wie dem Lipofilling, insbesondere im Brustbereich nach Krebsbehandlungen. Auch die Intimchirurgie zählt zu ihrem spezialisierten Fachbereich.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Versorgung von Lipödem-Patientinnen. Dieses komplexe und oft unterschätzte Krankheitsbild erfordert nicht nur chirurgische Präzision, sondern auch ein tiefes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.
Für mich steht immer der Mensch im Mittelpunkt – nicht der einzelne Eingriff. Eine ästhetische Operation ist dann sinnvoll, wenn sie zur jeweiligen Person, ihrer Lebenssituation und ihren individuellen Vorstellungen passt. Mein Anspruch ist es deshalb, medizinische Sicherheit, ein natürliches Ergebnis und realistische Erwartungen miteinander zu verbinden. Manchmal gehört dazu auch, von einem Eingriff abzuraten.
Gerade bei körperformenden Eingriffen, Mommy Makeover oder Intimchirurgie sind eine fundierte Ausbildung in Plastischer und Ästhetischer Chirurgie sowie eine entsprechende operative Erfahrung besonders wichtig. Entscheidend ist für mich aber auch, dass ein Operateur nicht nur einzelne Techniken beherrscht, sondern den gesamten Körper und seine Proportionen beurteilen kann. Ebenso wichtig sind ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken, eine strukturierte Nachbehandlung und eine ehrliche Beratung darüber, was operativ sinnvoll und realistisch erreichbar ist.
Ich nehme mir gerne Zeit, zunächst genau zuzuhören. Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einer relativ konkreten Vorstellung – dahinter steht aber häufig ein sehr persönliches Thema, das sich nicht allein auf eine bestimmte Körperregion reduzieren lässt. Mir ist wichtig, gemeinsam herauszuarbeiten, was tatsächlich stört, welches Ergebnis gewünscht wird und welcher Weg medizinisch sinnvoll ist. Die Planung erfolgt dann sehr individuell und mit dem Ziel, ein Ergebnis zu erreichen, das zum Körper und zur Persönlichkeit des jeweiligen Menschen passt.
An der Plastischen Chirurgie hat mich von Anfang an die Verbindung aus Medizin, präziser operativer Arbeit und dem Blick für Form und Proportion fasziniert. Besonders die körperformende Chirurgie finde ich spannend, weil sich körperliche Veränderungen nach Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen oder im Laufe des Lebens häufig nicht allein durch Sport oder Ernährung beeinflussen lassen.
Als Mutter von zwei Kindern kenne ich zudem aus eigener Erfahrung, wie sehr Schwangerschaft und Geburt den Körper verändern können. Das hilft mir, viele meiner Patientinnen sehr gut zu verstehen. Gleichzeitig behandle ich auch zahlreiche Männer, etwa bei Gynäkomastie, Fettverteilungsstörungen oder dem Wunsch nach einer klareren Körperkontur. Unabhängig vom Geschlecht geht es für mich immer darum, die individuellen Wünsche ernst zu nehmen und eine medizinisch sinnvolle Lösung zu finden.
Sie sind für mich zentral. Ein gutes ästhetisches Ergebnis sollte nicht danach aussehen, als wäre jemand „operiert worden“. Vielmehr sollte der Körper harmonischer wirken und die Veränderung selbstverständlich erscheinen. Gerade bei Brust- und körperformenden Eingriffen betrachte ich deshalb nie nur eine einzelne Region, sondern immer die Gesamtproportionen.
Natürlichkeit bedeutet dabei für mich nicht automatisch, möglichst wenig zu verändern. Es bedeutet vielmehr, genau das Maß an Veränderung zu wählen, das zu diesem Menschen, seinem Körperbau und seinen persönlichen Vorstellungen passt.
Vertrauen entsteht für mich durch Offenheit und Ehrlichkeit. Dazu gehört, Möglichkeiten zu erklären, aber genauso über Grenzen, Narben, Risiken und den Heilungsverlauf zu sprechen. Ich möchte, dass meine Patientinnen und Patienten nach dem Gespräch ein realistisches Bild davon haben, was sie erwartet.
Gerade bei sehr persönlichen Themen – beispielsweise Veränderungen nach Schwangerschaften, einer Gynäkomastie oder intimchirurgischen Fragestellungen – ist eine wertfreie und respektvolle Atmosphäre besonders wichtig. Jeder Mensch sollte sich mit seinem Anliegen ernst genommen fühlen und ohne Hemmungen Fragen stellen können.
Ein gelungenes Ergebnis ist für mich eines, bei dem die Veränderung sichtbar ist, ohne künstlich zu wirken. Die Proportionen sollten harmonischer sein – vor allem aber möchte ich, dass sich meine Patientinnen und Patienten mit ihrem Körper wieder wohler und selbstverständlicher fühlen.
Für mich sind deshalb oft die persönlichen Reaktionen nach einem Eingriff besonders berührend: wenn eine Patientin nach einer Bauchdeckenstraffung ihr Ergebnis zum ersten Mal richtig sieht und vor Freude Tränen in den Augen hat, wenn jemand die Klinik sichtbar erleichtert und strahlend verlässt oder wenn mir eine Patientin nach einem intimchirurgischen Eingriff sagt, sie wünschte, sie hätte sich schon vor zehn Jahren getraut, diesen Schritt zu gehen. Auch bei Männern, beispielsweise nach der Korrektur einer Gynäkomastie, merkt man häufig, wie viel Lebensqualität es zurückgeben kann, sich beim Sport, im Schwimmbad oder einfach im eigenen Körper nicht mehr ständig unwohl zu fühlen.
Solche Momente zeigen mir, dass ein ästhetischer Eingriff weit mehr verändern kann als nur eine Körperform. Gleichzeitig gehört für mich zu einem wirklich guten Ergebnis immer, dass es medizinisch sicher, natürlich und langfristig sinnvoll ist.
Vor allem Klarheit. Nach einem Gespräch sollte verständlich sein, welche Möglichkeiten es gibt, welches Ergebnis realistisch ist und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Optionen haben.
Mir ist wichtig, dass niemand das Gefühl hat, zu einer Entscheidung gedrängt zu werden. Eine ästhetische Operation ist eine sehr persönliche Entscheidung. Deshalb möchte ich, dass meine Patientinnen und Patienten nach der Beratung gut informiert und mit einem sicheren Gefühl entscheiden können – ganz unabhängig davon, ob sie sich letztlich für oder gegen einen Eingriff entscheiden.
In der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist die Behandlung deutlich individueller geworden. Statt isoliert einzelne Regionen zu behandeln, betrachten wir heute stärker die Gesamtproportionen und kombinieren verschiedene Verfahren gezielt miteinander. Das zeigt sich beispielsweise beim Mommy Makeover, bei körperformenden Eingriffen nach Gewichtsveränderungen, bei der Behandlung der männlichen Brust oder bei einer individuell geplanten Fettabsaugung.
Auch die Operationstechniken haben sich weiterentwickelt. Gewebeschonenderes Operieren, moderne Verfahren der Fettabsaugung und des Fetttransfers, minimalinvasivere Straffungsmaßnahmen sowie optimierte Konzepte für Schmerztherapie, Mobilisation und Nachbehandlung können zu einer schnelleren und angenehmeren Erholung beitragen.
Gleichzeitig beobachte ich einen positiven Wandel im Umgang mit sehr persönlichen ästhetischen oder funktionellen Beschwerden. Frauen und Männer sprechen heute offener über Themen, die früher häufig mit Scham verbunden waren – etwa Veränderungen im Intimbereich oder eine Gynäkomastie. Umso wichtiger ist es, hier differenziert zu beraten und sehr genau zwischen medizinisch sinnvollen Behandlungen, individuellen Wünschen und unrealistischen Erwartungen zu unterscheiden.
Dr. med. univ. Heike Traintinger
»Für mich haben die bestmögliche Qualität der Ergebnisse und die höchstmögliche Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten oberste Priorität.«
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